Coeur de Pirate – gefühlvolle Singer-Songwriterin aus Kanada

Coeur de Pirate - (c) Clara Palardy

Coeur de Pirate – (c) Clara Palardy

Hinter dem Projekt „Coeur de Pirate“ (frz. für „Piratenherz“) verbirgt sich die kanadische Singer-Songwriterin Béatrice Martin (*1989 in Montréal, Quebec).

Mit gerade mal 3 Jahren begann sie, Piano und Keyboard zu spielen. Später folgte ein kurzes Intermezzo mit der Indie Pop Band „Bonjour Brumaire“ für Vocals und am Klavier, ehe sie 2008 ihr erstes Solo-Album „Coeur de pirate“ aufnahm.

Über ihren MySpace Account und durch die Verwendung ihrer Musik in einem damals extrem populären Videoclip des kanadischen Fotografen Francis Vachon, das seinen 9 Monate alten Sohn beim Spielen zeigt, erlangte Béatrice Martin dann rasch internationale Bekanntheit. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als 1 Million Mal!

Viele Projekte und Touren durch Nordamerika und Europa folgten, sowie einige Preise wie die Felix Awards (2009 & 2010) und der Victoire de la Musique Award (Kategorie „Original Song of the Year“). Bei den französischen Juno Awards wurde ihr Album außerdem als bestes französischsprachiges Album nominiert.

Im November 2011 folgte dann ihr zweites Album mit dem Titel „Blonde“, über dessen Tracks ich auch zum ersten Mal auf Coeur de Pirate gestoßen bin. Die erste Single daraus, „Adieu“, wurde in Frankreich und Quebec schnell ein Hit. Weitere Touren in Europa, Kanada und den USA folgten.

Während Béatrice Martin sich 2013 verstärkt auf Songwriting konzentrierte, brachte sie 2014 bereits 2 weitere Alben heraus. Auf dem ersten, „Trauma“, ist die Sängerin auf Englisch zu hören, allerdings handelt es sich bei den Songs um neu arrangierte Cover (z.B. von The Stones oder Bon Iver).

Nachdem sie 2014 den Soundtrack zum PC- und Konsolen-Game „Child of Light“ (Ubisoft) beisteuerte, folgte 2015 dann ihr jüngstes Album „Roses“, aus dem bislang 3 Singles erschienen sind (Oublie-moi/Carry on, Oceans Brawl, Crier tout bas).

Wer auch meinen Artikel zu „Christine & the Queens“ gelesen hat, weiß, dass ich eine Schwäche für außergewöhnliche Tanzeinlagen in Musikvideos habe. Ihr solltet euch also unbedingt das Video zu „Carry On“, der englischen Version von „Oublie-moi“ ansehen. Das französische Original höre ich zwar lieber, aber das Video punktet mit einer herrlichen Choreographie und Inszenierung:

Weitere Infos auf http://www.coeurdepirate.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*