Gesichtsmaske mit Matcha zum Selbermachen

Manchmal sollten wir die Zutaten, die so in unserer Küche so herumstehen, nicht nur zum Kochen verwenden… vielleicht kennt ihr schon Matcha, das gemahlene Grünteepulver, das als „Matcha Latte“ oder „Matcha Soy Latte“ (Sojamilch-Version) Hollywood im Sturm eroberte, bevor dann die grünen Smoothies populär wurden.

Matcha wird aus hochwertigem Tencha (Grüntee) gewonnen und kann ziemlich ins Geld gehen. Das gemahlene Grünteepulver wird für die traditionellen japanischen Teezeremonien verwendet. Wenn man ihn richtig zubereiten will, gleicht das schon fast einer Wissenschaft. Ich habe hier mal ein kleines Video rausgesucht:

Grüntee ist reich an Antioxidantien (Katechine) und für seine gesundheitsfördernde Wirkung allgemein bekannt und beliebt. Ich hatte Matcha Pulver zum Kochen in Bioqualität über Amazon bestellt und trinke ihn vor allem im Sommer gern mit Sojamilch als eine Alternative zum Eiskaffee – bei mir wirkt das enthaltene Koffein langfristiger als das von Kaffee, sodass mir der Drink immer einen kleinen Frischekick am Nachmittag verliehen hat.

Ich habe mich also auf diversen Plattformen ein bisschen schlau gemacht und habe festgestellt, dass sich die Rezepte für Gesichtsmasken mit Matcha sehr stark ähneln. Aus allem, was ich so gelesen habe, habe ich meine Rückschlüsse gezogen und mir meine Maske ganz einfach selbst zusammengestellt:

  • 50g Topfen (Quark)
  • 1 EL Olivenöl (wenn möglich Bio-Qualität)
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Matchapulver

Zutaten

Die Menge reicht fürs Gesicht locker aus, wenn man noch den Hals und das Dekolleté mit der Maske pflegen will, sollte man die Mengen evtl. verdoppeln, wobei ich vor allem den Topfen/Quark verdoppelt und bei den anderen Zutaten die 1,5-fache Menge nehmen würde.

Vermengt man die Zutaten, erhält man eine cremige, hellgrüne Paste:

Vermischte Zutaten

Die Maske ist sehr erfrischend auf der Haut – insbesondere, wenn man den Topfen/Quark direkt aus dem Kühlschrank nimmt. Somit eignet sie sich ganz toll für heiße Sommertage! Ich mag generell Masken, die angenehm kühlen und dabei gut duften und da ich den Geruch von Matcha liebe, ist die Maske für mich somit ein ganzjähriger Luxus, den ich mir ab und zu gönne. Ein weiterer toller Pluspunkt ist, dass man die meisten Zutaten entweder günstig kaufen kann (siehe Topfen) oder sowieso immer im Haus hat (Öl, Honig). Die meisten von euch werden also nur Matchapulver kaufen müssen, um diese Maske machen zu können. Dank des aktuellen Booms führen die meisten Teegeschäfte das Pulver – oder ihr macht es wie ich und bestellt euren Matcha ganz einfach online! 😉

Also dann, ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

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